Die Weige von Lobkowicz

Grab von Lobkowicz (Kenotaf)

Im Schiff der St. jakob Kirche befindet sich das Seingrab (Kenotaph) von zwei berühmtesten Persönlichkeiten aus der Anfangzeit der Geschlechtes von Lobkowitz. Es handelt sich um Nikolaus I. (der Arme) von Lobkowitz (von Aujezd), der dem Gründer des Geschlechtes war und um Bohuslaw Hassistain von Lobkowitz, der als grosser Humanist bekannt war. Beide wurden urspründlich in Pressnitzer Kirche von St. Nikolaus begraben, aber später wurde diese Kirche total mit dem Boden planiert und heute befindet sich dieses Ort under der Talsperre Pressnitz (Přísečnice).


Die St. Nikolaus Kirche ist leider verschwunden, trotzdem hat sie ihre Brüderlein noch da, der nicht mehr als 5 km in Luftlinie entfernt ist und das ist St. Jakob der Ältere in Laucha.  Beide wurden in fast gleichem Baustil aufgebaut, Beide dienten als Kirchenfestungen, Beide haben die zwei Lobkowitzer besessen und  als starke Gläubige bestimmt oft besucht oder mindestens sehr gut gekannt.

Nikolaus I. d. Arme von Lobkowicz

Nikolaus I. genannt der Arme von Lobkowicz, urspründlich Edelmann Nikolaus von Aujesd (1386?-1435), war der Günder des Geslechtes von Lobkowicz.


Quelle: Wikipedia

Bohuslav Lobkowicz von Hassenstein

Bohuslav Lobkowicz von Hassenstein (auch Bohuslaw Hassensteinsky Freiherr von Lobkowicz, tschechisch Bohuslav Hasištejnský z Lobkovic, lateinisch Bohuslaus Hassensteinius; * 1461 auf Burg Hassenstein b. Kaaden; † 11. November 1510 in Preßnitz im Erzgebirge) war Propst des königlichen Kollegiatsstiftes auf dem Wischehrad (Vysehrad) bei Prag, auch Domherr und erwählter Bischof in Olmütz, berühmter Humanist, Dichter und Begründer der "Hassenstein´schen Bibliothek" sowie Präsident der Gelehrten-Gesellschaft der Lutherstadt Wittenberg. Angehöriger des alten böhmischen Geschlecht der Lobkowicz.

Quelle: Wikipedia

Kirche von St. Nikolaus in Pressnitz

Hier wurde im Jahr 1435 Nikolaus der Arme und vermutlich (99,9%) im Jahr 1510 Bohuslav Hassenstein von Lobkowitz begraben, dem hier im Jahr 1910 eine Gedenktafel enthüllt wurde. Diese Friedhofskirche musste im Jahr 1963 wegen des Baues der Straße Preßnitz - Reischdorf niedergerissen werden.
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Quelle: Private Forschung